Muss die FDP ihr Tafelsilber verkaufen?

Muss die FDP ihr Tafelsilber verkaufen?

Das Ergebnis im Rechenschaftsbericht 2013 der FDP endet mit einem Verlust von € 4.525.443,27; Folge eines verlorenen Bundestagswahlkampfes 2013. Ursächlich für dieses negative Ergebnis sind die um ca € 4 Mio gesunkenen Einnahmen aus der staatlichen Teilfinanzierung durch die hohe Stimmenverluste bei der Bundestagswahl 2013.Diese Mindereinnahmen aus der staatlichen Teilfinanzierung belasten das jährliche Ergebnis der FDP bis zur nächsten Bundestagswahl. Die FDP hatte mit über € 13, 4 Mio. viel Geld in den Bundestagswahlkampf gesteckt. Diese Investition hat sich offensichtlich nicht gelohnt. Die Spendeneinnahmen von natürlichen und juristischen Personen konnte die FDP gegenüber dem Jahr 2012 von ca. € 5,8 Mio. auf ca. €11Mio. fast verdoppeln und somit die Mindereinnahmen aus der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2013 ausgleichen. Doch dürften diese hohen Spenden in 2013, wie aus den Vorjahren ersichtlich, wahlkampfbedingt sein. Die Mandatsträgerbeiträge werden voraussichtlich um ca. € 1 Mio. auf ca. € 2 Mio. in den kommenden Jahren sinken. So dürfte jetzt schon ein Liquiditätsengpass den Gesang der Götterdämmerung anstimmen. Das Reinvermögen schmilzt zusammen und wie lange es sich noch im positiven befindet, ist fraglich. Der FDP drücken Kredit- und Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von ca.€ 22,5 Mio., die mit ca. 1 Mio. Zinsen zu Buche schlagen. Da wäre es möglicherweise sinnvoll, das Tafelsilber zu verwerten. Vielleicht lässt sich die eine oder andere Beteiligung versilbern. Ohne frisches Geld jedenfalls wird der nächste Bundestagswahlkampf nur mit geringen Mitteln und Kreativität zu meistern sein.

JM

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